LEHRER-SCHÜLER-VERHÄLTNIS


Eine der tragenden Säulen unserer pädagogischen Arbeit ist das intensive Lehrer-Schüler-Verhältnis.
An Waldorfschulen ist es üblich, dass die lernenden Kinder und Jugendlichen von der 1. bis zur 8. Klasse von einer Klassenlehrerin bzw. einem Klassenlehrer betreut werden.

Ab der 9. bis zur 12. Klasse liegt die Klassenführung dann in den Händen eines Klassenbetreuers oder einer Klassenbetreuerin.

In allen drei Schulstufen (Unter-, Mittel- und Oberstufe) werden durch die lange Betreuungszeit Grundlagen für eine starke Verbindung zwischen Lehrenden und Lernenden geschaffen. Neben dem Unterricht entsteht diese nicht zuletzt durch gemeinsame Erlebnisse auf Ausflügen, Klassenfahrten, in Projekten und Praktika oder auch durch von Lehrern mitbetreute Therapien.
Dieses intensive Vertrauensverhältnis findet in gewisser Weise auch alljährlich seinen Niederschlag in den Fach- und Klassenlehrerberichten, die an Stelle sonst üblicher Notenzeugnisse an staatlichen Schulen ein genaueres Bild vom Entwicklungsstand des Lernenden im Bereich seiner Persönlichkeit und seines Lernverhaltens zeichnen.